Schloss Deutschkreutz, Renaissanceschloss in Deutschkreutz, Österreich.
Schloss Deutschkreutz ist ein Renaissance-Schloss in Österreich mit einer vier-flügeligen Struktur und doppelstöckigen Innenhofarkaden. Die Ecktürme und stuckierten Wanddekorationen prägen das Erscheinungsbild des Bauwerks.
Eine mittelalterliche Burg in Deutschkreutz wurde erstmals 1492 erwähnt und gehörte bis 1535 der Familie Kanizsay, dann kam sie durch Heirat an die Familie Nádasdy. Thomas III. Nádasdy ließ sie um 1560 zu einem Schloss im italienischen Renaissancestil umbauen. Die heutige Form entstand 1625 unter Paul Nádasdy, der 1632 auch die Kapelle errichten ließ.
Der Maler Anton Lehmden (1929–2018) erwarb das Schloss 1966 und restaurierte es Stück für Stück; in den Räumen zeigte er eigene Gemälde. Das Gebäude ist weiterhin in Privatbesitz und dient als Museum, in dem altes Mobiliar und Gobelins zu sehen sind.
Die Anlage liegt etwa fünf Kilometer von der ungarischen Grenze entfernt und empfängt Besucher mit Führungen durch erhaltene Räume. Informationen zu Besichtigungszeiten sollten im Voraus eingeholt werden.
Die 1632 von Paul Nádasdy gestiftete Kapelle wurde von sowjetischen Truppen, die das Schloss 1945 bis 1955 als Kaserne nutzten, vollständig zerstört; ihre alten Fresken sind verloren. Anton Lehmden, Eigentümer ab 1966, restaurierte den Bau Stück für Stück und zeigte dort Gemälde.
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