Kesselfall, Wasserfall in Semriach, Österreich
Der Kesselfall ist ein Wasserfall in der Nähe von Semriach in den Alpen, der etwa 38 Meter über mehrere Kalksteinstufen hinabfällt. Der Wasserfall bildet den höchsten Punkt der Kesselfallklamm, einer beeindruckenden Klamm mit steilen Wänden und engen Abschnitten.
1873 begann man, im Rötschgraben einen Fußweg zum Kesselfall anzulegen. Ernst von Coelin und der Steirische Gebirgsverein machten ab 1904 die gesamte Kesselfallklamm begehbar; der 600 Meter lange Weg vom Alten Sandwirt zur Kerschbaummühle wurde am 31. Juli 1904 eröffnet. Eine Marmortafel beim Wasserfall erinnert daran. Im Juli 1975 zerstörte ein Unwetter große Teile der Anlage, die bald darauf wieder aufgebaut wurde.
Der Name Kesselfall bezieht sich auf die kesselförmigen Auswaschungen in den Kalksteinwänden, die das Wasser über Jahrtausende geschaffen hat. Besucher können diese natürlichen Vertiefungen entlang des Weges beobachten und nachvollziehen, wie das fließende Wasser die Landschaft formt.
Der Zugang erfolgt über etwa 50 Holzbrücken und Leitern sowie rund 2800 Stufen auf einem etwa 1 Kilometer langen Weg vom Gasthaus Sandwirt. Festes Schuhwerk ist wichtig, da der Weg nass und rutschig sein kann, besonders nach Regen oder bei Schneeschmelze.
Eine Marmortafel beim Wasserfall erinnert an den 31. Juli 1904, als der 600 Meter lange Weg vom Alten Sandwirt zur Kerschbaummühle eröffnet wurde. Ernst von Coelin und der Steirische Gebirgsverein hatten die ganze Klamm begehbar gemacht; im Juli 1975 riss ein schweres Unwetter große Teile der Steiganlage weg, die kurz darauf wieder aufgebaut wurde.
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