Sandling, Berggipfel in der Steiermark, Österreich.
Der Sandling ist ein Berg in der Steiermark mit einer Höhe von 1.717 Metern und bietet während des Aufstiegs abwechslungsreiche Landschaften aus Wäldern, Wiesen und felsigen Bereichen. Das Gebirgsgelände wechselt zwischen bewaldeten Hängen und offenen Almflächen, die sich bis zum Gipfel erstrecken.
Der Berg enthält bedeutende Salzlagerstätten, die jahrhundertelang der Salzgewinnung in der Region dienten. Diese geologischen Vorkommen formten die wirtschaftliche Geschichte der umliegenden Gebiete.
In Altaussee wird der Sandling oft einfach „Soizbärig“ (Salzberg) oder „Bärig“ (Berg) genannt, was seine wirtschaftliche Bedeutung für den Ort widerspiegelt. Der Abbau in Altaussee, gespeist aus dem Salzstock des Sandling, erbrachte 2005 mit 550.000 Tonnen die größte Salzproduktion Österreichs. Teile des Bergwerks sind als Schaubergwerk zugänglich.
Die Wanderroute vom Blaa Alm zum Gipfel ist etwa 10 Kilometer lang und dauert ungefähr 5 Stunden für die gesamte Strecke. Wanderer sollten festes Schuhwerk tragen und je nach Jahreszeit auf unterschiedliche Wetterbedingungen vorbereitet sein.
Der Name „Soizbärig“ (Salzberg) ist in Altaussee für den Sandling noch geläufig und erinnert an das Salz, das den Ort prägte. In der Nacht vom 12. auf den 13. September 1920 brach der rund 1700 m hohe Sandlingturm an der Westwand ab; über sechs Millionen Kubikmeter Kalkgestein verschütteten Teile der Vorderen Sandlingalm. Die starke Verformbarkeit des Salzstockes führt immer wieder zu Spannungen und Brüchen in den überlagernden Kalkschichten.
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