Wiener Wienflussbrücken, Brückenensemble über den Wienfluss in Wien, Österreich.
Die Wiener Wienflussbrücken sind Fußgängerbrücken, Straßenbrücken und Bahnbrücken; viele wurden von 1898 bis 1900 im Zuge der Regulierung des Wienflusses umgebaut oder neu errichtet, einige stehen unter Denkmalschutz. Die ältesten Übergänge lagen südlich des historischen Stadtkerns: Bei der heutigen Stubenbrücke wird eine Holzbrücke zur römischen Zivilstadt vermutet, beim heutigen Karlsplatz führte eine Furt samt Holzbrücke über den Fluss. Der Franziszeische Kataster von 1829 verzeichnete rund 20 Brücken und Stege im heutigen Stadtgebiet, die meisten außerhalb des Linienwalls.
Die ältesten Übergänge stammen aus der Römerzeit: Bei der heutigen Stubenbrücke stand vermutlich eine Holzbrücke, beim heutigen Karlsplatz führten eine Furt und eine Holzbrücke über den Fluss. Nach dem Abzug der Römer im 5. Jahrhundert verfielen sie; zur Zeit der Babenberger entstanden wieder Holzbrücken, 1211 ist eine beim Karlsplatz belegt. Von 1814 bis 1817 wurde der Wienfluss zwischen Schönbrunn und dem Stubentor reguliert, 1829 führten rund 20 Brücken und Stege darüber. Die meisten erhaltenen Brücken wurden 1898 bis 1900 im Zuge der Regulierung umgebaut oder neu errichtet; einige stehen unter Denkmalschutz.
Die Brückenfiguren der Elisabethbrücke am Karlsplatz wurden 1902 auf den Rathausplatz transferiert. Der 1830 errichtete Schikaneder-Kettensteg beim Theater an der Wien war bis 1860 mautpflichtig. Die Rudolfsbrücke, auch Kettenbrücke genannt, war 1828 die erste für den Fahrverkehr bestimmte Kettenbrücke Wiens, gelegen bei der heutigen Kettenbrückengasse.
Im Stadtzentrum ist der Wienfluss eingewölbt, daher existieren viele historische Übergänge wie die Elisabethbrücke und die Rudolfsbrücke nicht mehr oberirdisch. Erhaltene Brücken finden sich flussaufwärts ab dem Bereich Karlsplatz in Richtung Schönbrunn und Hütteldorf. Entlang des regulierten Bettes verläuft großteils ein Radweg.
Die Elisabethbrücke am Karlsplatz stand von 1854 bis 1897; ihre Brückenfiguren wurden 1902 auf den Rathausplatz transferiert. Die 1828 bei der heutigen Kettenbrückengasse errichtete Rudolfsbrücke war die erste für den Fahrverkehr bestimmte Kettenbrücke Wiens. Der 1830 errichtete Schikaneder-Kettensteg beim Theater an der Wien war bis 1860 mautpflichtig.
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