Lienzer Klause, Mittelalterliche Festung in Leisach, Österreich
Die Lienzer Klause ist eine mittelalterliche Festung in Leisach, die auf erhöhtem Gelände an einer engen Stelle des Drava-Tals steht. Die Anlage zeigt Steinmauern und Verteidigungsstrukturen, die den Flussübergang kontrollieren.
Die Festung wurde 1240 von Brixens Bischof gegen die Grafen von Görz errichtet, um die Kontrolle über die Handelsroute durch das Tal zu sichern. Im 17. Jahrhundert folgte ein großer Ausbau wegen der Bedrohung durch die Osmanen.
Der Ort trägt den Namen Klause, was auf die enge Bergschlucht hinweist, die hier das Drava-Tal verengt. Die Festung selbst ist eng mit der lokalen Geschichte verwoben und erinnert an die Rolle der Region als Grenzgebiet.
Der Ort ist am besten über einen Wanderweg erreichbar, der vom Parkplatz der Leisacher Hof startet und mehrere Flussübergänge durchquert. Es ist ratsam, mit festen Schuhen zu kommen, da das Gelände steil und uneben ist.
Im 14. Jahrhundert betrieb die Festung ein eigenes Gerichtssystem, das Untertanen erlaubte, Waren außerhalb von Lienz zu verkaufen ohne Marktbeschränkungen. Diese Privilegien wurden erst 1806 aufgehoben.
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