Blockheide, Naturschutzgebiet und Museum in Gmünd, Österreich
Die Blockheide ist ein Natur- und Schutzgebiet bei Gmünd mit einer vielfältigen Landschaft aus Granitblöcken, Wiesen, Mischwäldern, kleinen Seen und Feldern. Das Gelände bietet einen Wanderweg durch diese unterschiedlichen Lebensräume, mit einem Beobachtungsturm, der Ausblicke über die Region ermöglicht.
Das Gebiet wurde 1961 unter Schutz gestellt und markierte den Beginn von Naturschutzmaßnahmen in der Waldviertel-Region. Diese frühe Unterschutzstellung trug dazu bei, die geologischen Formationen und natürlichen Lebensräume für künftige Generationen zu bewahren.
Die Granitblöcke der Blockheide tragen Namen wie Christophorusstein und Teufelsbett, die auf alte lokale Geschichten und Überlieferungen hinweisen. Diese Namen zeigen, wie die Bewohner die Landschaft über Generationen hinweg wahrnehmen und deuten.
Der Park ist nur in den wärmeren Monaten zugänglich und bietet mehrere Wanderwege unterschiedlicher Länge durch das Gelände. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und Zeit für die Erkundung der verschiedenen Formationen und des Turms einzuplanen.
Das Gelände beherbergt Wackelsteine, massive Granitblöcke, die auf winzigen Kontaktpunkten balancieren und sich daher in Bewegung setzen lassen. Diese natürlich geformten Felsgebilde entstanden durch Millionen Jahre von Erosion und Verwitterung und zeigen, wie Granit unter bestimmten Bedingungen zu solch ungewöhnlichen Strukturen formt.
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