Neusimmeringer Pfarrkirche, Katholische Pfarrkirche in Simmering, Österreich
Die Neusimmeringer Pfarrkirche steht am Enkplatz im 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering und ist ein römisch-katholisches Kirchengebäude im neuromanischen Stil. Das Bauwerk hat zwei Türme, die 56 Meter hoch sind, und bietet innen Platz für etwa 2800 Personen.
Das Gebäude wurde zwischen 1907 und 1910 unter der Leitung des Architekten Hans Schneider errichtet. Bei der Weihe im Jahr 1910 war Kaiser Franz Joseph I. anwesend und segnete die fertiggestellte Kirche.
Das Hochaltarbild malte Leopold Kupelwieser 1833 für das Stift Klosterneuburg; 1958 wurde es hierher übertragen. Es zeigt die Geburt Mariens, links unten kniend den heiligen Augustinus, rechts unten den heiligen Leopold; dazwischen ein Medaillon mit dem Propheten Jesaja und der lateinischen Inschrift „Virgo concipiet et pariet“.
Der Haupteingang liegt am Enkplatz, wo die Doppelturmfassade dem Platz zugewandt ist; die Seitenschiffe und der 53 Meter lange Kirchenraum werden über den offenen Portalvorbau betreten. Die Kirche ist ein denkmalgeschütztes Objekt und eine aktive Pfarre der Resurrektionisten, daher richtet sich ein Besuch nach den Gottesdiensten. Das Gelände ist eben und mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Enkplatz erreichbar.
Die Stahlbetonkonstruktion der Kirche führte Ignaz Gridl aus, k. und k. Hofschlosser und Eisenconstructeur. Das Hauptschiff überspannt 15 Meter bei einer lichten Höhe von 19,65 Metern, die drei Schiffe sind zusammen 23,5 Meter breit, und der Kirchenraum misst an seiner längsten Stelle 53 Meter.
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