Rauchenbichlerhof, Denkmalgeschütztes Herrenhaus in Schallmoos, Österreich
Das Rauchenbichlerhof ist ein geschütztes Herrenhaus im Salzburger Stadtteil Schallmoos mit steinernen Mauern aus Brüchen des Kapuzinerbergs. Der zweigeschossige Bau mit Walmdach verfügt über einen kleinen historischen Garten mit einem Barockpavillon.
Das Anwesen war ursprünglich 1120 als Waldbichlhof dokumentiert und gelangte ab 1238 in den Besitz des Benediktinerklosters St. Peter. Gegen 1750 erfuhr das Gebäude einen umfassenden Umbau, der sein heutiges Aussehen prägte.
Die Familie der Fabrizi-Kaufleute prägte das Haus von 1597 bis 1677 und verewigten sich durch ein steinernes Wappenschild über dem südlichen Eingang. Dieses Erkennungszeichen zeigt, wie wohlhabende Handelsleute ihre Verbundenheit mit dem Anwesen markierten.
Das Haus steht an der Ecke von Sterneckstraße und Linzer Bundesstraße in Salzburg und bleibt in privatem Besitz. Da es nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, können Besucher es nur von außen besichtigen.
1831 erwarb die ehemalige Begleiterin von Napoleon Bonaparte, Baronin Emilie Victorine Wolfsberg, das Haus und erhielt wegen ihrer zahlreichen Hunde den Spitznamen 'Hundsgräfin'. Dieser ungewöhnliche Beiname prägte lange Zeit das Bild des Anwesens in der Salzburger Erinnerung.
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