Oberstalleralm, Almweide und Denkmalgeschütztes Objekt in Innervillgraten, Österreich
Die Oberstalleralm ist eine Bergalm auf etwa 1864 Metern Höhe am Anfang des Arntals, die aus 16 Alphütten und einer Kapelle besteht. Der Ort ist typisch für die Tiroler Bergkultur mit seinen traditionellen Holzbauten und hat sich als Sommersiedlung für Viehzucht und heute auch für Tourismus entwickelt.
Die Siedlung entstand als traditionelle Bergalm für die Viehhaltung in der Tiroler Bergwelt, wobei einige der log cabins aus dem 19. Jahrhundert stammen. Drei der Hütten wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach regionalen Baustilen neu errichtet oder wiederaufgebaut.
Die Schutzengel-Kapelle ist das geistige Zentrum dieser Berggemeinschaft und spiegelt den Glauben der Hirten wider, die hier oben arbeiten. Der kleine Sakralbau mit seinem Schutzengel-Motiv zeigt, wie wichtig Glaube und Zusammenhalt in diesem abgelegenen Bergdorf sind.
Die Alm ist über eine Straße vom Stallertal erreichbar, die von Innervillgraten durch die Unterstalleralm führt und den Zugang ermöglicht. Wanderwege verbinden den Ort mit den umliegenden Bergspitzen und bieten verschiedene Möglichkeiten zur Erkundung der Gegend.
Die Alphütten waren ursprünglich in Wohn- und Stallbereich unterteilt, wobei Menschen und Vieh unter einem Dach zusammenlebten, eine Bauweise, die heute nur noch teilweise erkennbar ist. Diese vertraute Anordnung zeigt, wie eng Hirten und Tiere in der alpinen Wirtschaft miteinander verbunden waren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.