Sieggrabener Kogel, Berggipfel in Burgenland, Österreich
Der Sieggrabener Kogel ist eine 650 Meter hohe, bewaldete Kuppe im Rosaliengebirge im Burgenland, östlich der Grenze zu Niederösterreich. An den Hängen liegen Streuobstwiesen und kleine Trockenrasen, die Kuppe selbst ist bewaldet. Die Gesteine umfassen Amphibolit, Serpentinit und Pegmatit; im Gipfelbereich wurden Apatit, Turmalin und Granat gefunden.
In der Josephinischen Landesaufnahme, der habsburgischen Kartierung des späten 18. Jahrhunderts, erscheint die Kuppe als „Sigraben Kugl“. Der ungarische Name Szikra-bérc bezeichnet denselben Gipfel im Rosaliengebirge. Der Berg liegt auf Sieggrabener Gemeindegebiet; die Grenze zu Niederösterreich verläuft nur etwa 100 Meter westlich der Kuppe.
Neben dem deutschen Namen steht die ungarische Bezeichnung Szikra-bérc – das Burgenland gehörte bis 1921 zu Ungarn. An den Hängen liegen Streuobstwiesen und kleine Trockenrasen; wegen seiner Flora und der vielfältigen Vogelwelt wurde das Gebiet als Natura-2000-Schutzgebiet vorgeschlagen.
Mehrere Wanderwege führen zum Gipfelgebiet, wobei keiner direkt zum bewaldeten Gipfel selbst führt, und Informationstafeln mit QR-Codes helfen bei der Orientierung. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und die markierten Routen befolgen, um die beste Erfahrung zu machen.
Das Gestein enthält seltene Mineralien wie Amphibolit, Serpentinit, Pegmatit, Marmor und Kalziumsilikate sowie Apatit, Turmalin und Granat. Diese geologische Vielfalt macht den Berg zu einem interessanten Ort für die Gesteinsbeobachtung.
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