Soldatenfriedhof in Mauthausen, Soldatenfriedhof in Mauthausen, Österreich
Der Soldatenfriedhof Mauthausen ist ein Kriegsfriedhof in Reiferdorf, etwa 3 km nordöstlich von Mauthausen. Sein trapezförmiges Areal ist rund 100 m breit und 120 bis 160 m lang und umfasst zwei Kapellen, mehrere Denkmäler und tausende Gräber. Der seit 1957 italienische Westteil trägt Einzelkreuze für italienische Tote; Gruppenkreuze markieren die serbischen Massengräber, und ein Holzkreuz erinnert an rund 2.000 nicht identifizierte KZ-Häftlinge.
Der Friedhof wurde 1915 gegründet und diente zunächst als Begräbnisstätte für Gefangene, die im Kriegslager Mauthausen starben, wo während des Ersten Weltkriegs 40.000 Soldaten festgehalten wurden. Die Anlage dokumentiert damit die menschlichen Verluste einer großen Militäranlage aus dieser Zeit.
Die 4,5 Meter hohe Carrara-Marmorplastik von Paolo Boldrin, der selbst im Lager interniert war, wurde am 14. Juni 1922 eingeweiht; ihr Sockel trägt Inschriften in deutscher und italienischer Sprache. Die Grabzeichen unterscheiden sich: einzelne Steinkreuze für 4.971 Italiener, Sammelgedenksteine für etwa 8.000 Serben und ein schlichtes Holzkreuz für rund 2.000 nicht identifizierte KZ-Häftlinge.
Der Friedhof liegt in Reiferdorf, etwa 3 km nordöstlich von Mauthausen. Das Areal ist rund 100 m breit und 120 bis 160 m lang; der westliche, italienische Teil enthält Einzelgräber. Suchen Sie das 4,5 m hohe Carrara-Marmordenkmal von Paolo Boldrin, das am 14. Juni 1922 eingeweiht wurde.
Das Gelände ist in zwei Verwaltungsbereiche aufgeteilt: Ein Teil gehört Österreichs Bundesimmobiliengesellschaft, während der westliche Abschnitt seit 1957 italienisches Territorium ist. Diese geteilte Verwaltung spiegelt die internationale Bedeutung des Ortes wider.
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