Pfarrkirche Hasenleiten, Kirchengebäude in Wien
Die Hasenleiten-Pfarrkirche ist ein Kirchengebäude in Wien-Simmering, das 1959 nach dem Entwurf des Architekten Ladislaus Hruska fertiggestellt wurde. Das Gebäude mit einfacher, zweckmäßiger Architektur besteht aus Steinmauern und verfügt über einen kleinen Kirchturm, der sich bescheiden in die Nachbarschaft einfügt.
Das Areal war ursprünglich während des Ersten Weltkriegs Teil eines Militärkrankenhauses, das 1915 eine kleine Holzkapelle erhielt. Nach Krisenzeiten wurde das Gelände 1926 von Jesuiten restauriert und neu belebt, bis 1944 Hasenleiten zur eigenständigen Pfarre mit eigenem Kirchengebäude wurde.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Johannes Maria Vianney, des Schutzpatrons der Priester, was ihre Bedeutung für die religiöse Gemeinschaft zeigt. Sie fungiert als Versammlungsort für Nachbarn und wird für Gottesdienste, Hochzeiten und Taufen genutzt, wodurch sie das soziale Leben des Viertels prägt.
Die Kirche liegt in einem ruhigen Wohnviertel und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit Bushaltestellen in der Nähe für öffentliche Verkehrsmittel. Besucher finden dort tagsüber und an Sonntagen öffentliche Gottesdienste vor, wobei eine bescheidene Architektur eine reflektive Atmosphäre bietet.
Die Kirche wurde auf dem Gelände eines früheren Militärkrankenhauses erbaut, dessen ursprüngliche Holzkapelle von 1915 stammte und Materialien einer polnischen Firma verwendete. Diese Verbindung zur Kriegsgeschichte und internationaler Zusammenarbeit macht den Ort zu einem stummen Zeugnis lokaler Resilienz.
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