Pfarrkirche Maria vom Berge Karmel, Moderne Kirche in Favoriten, Österreich.
Maria vom Berge Karmel ist eine Kirche am Stefan-Fadinger-Platz 1 im Wiener Bezirk Favoriten. Architekt Hans Prutscher entwarf sie nach amerikanischem Vorbild als Unter- und Oberkirche; die Unterkirche wurde 1929 geweiht, während die Oberkirche und der Turm nach Plänen von Helene Koller-Buchwieser 1958 fertiggestellt wurden. Die Oberkirche beherbergt eine 1964 aufgestellte Walcker-Orgel mit 18 Registern auf zwei Manualen und Pedal.
Die Karmeliten kauften 1915 den Grund am Stefan-Fadinger-Platz und errichteten eine hölzerne Notkirche, die am 8. September 1916 geweiht wurde und am 2. Jänner 1928 abbrannte. Architekt Hans Prutscher entwarf danach nach amerikanischem Vorbild eine Unter- und Oberkirche; die Unterkirche wurde am 22. Dezember 1929, die Oberkirche am 30. August 1942 konsekriert. Ein Bombenangriff am 21. Februar 1945 tötete 140 Menschen. Im September 2014 verkaufte der Orden den Bau an die Syrisch-Orthodoxe Kirche, und die katholische Pfarre wurde mit 1. Jänner 2015 aufgelöst.
Seit 2015 ist das Gebäude die syrisch-orthodoxe Kirche St. Ephrem, die von Lainz hierher übersiedelte. Der Karmeliterkonvent wurde 2003 aufgelöst, und die Erzdiözese Wien holte die philippinische Gemeinde nach Maria Karmel. Die Kirche ist heute ein Zentrum syrisch-orthodoxen Gottesdienstes in Favoriten.
Das Gebäude liegt in der Stefan-Fadinger-Platz 1 und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Der Ort verfügt über mehrere Bus- und Straßenbahnverbindungen in der Nähe für eine gute Anfahrt.
Nach dem Verbot der Kirchenvereine durch die Nationalsozialisten diente die Unterkirche als Luftschutzkeller; am 21. Februar 1945 tötete ein Bombentreffer 140 Menschen. Oberkirche und Turm entstanden erst 1957/58 nach Plänen von Helene Koller-Buchwieser, und die Walcker-Orgel von 1964 hat 18 Register auf zwei Manualen und Pedal.
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