Museum Arbeitswelt Steyr, Industrieerbemuseum in Steyr, Österreich.
Das Museum Arbeitswelt nutzt revitalisierte Fabrikgebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts im Steyrer Wehrgraben am Ufer der Steyr. Es wurde 1987 mit der oberösterreichischen Landesausstellung „Arbeit Mensch Maschine: Der Weg in die Industriegesellschaft“ eröffnet und befasst sich mit den Veränderungen der Lebens- und Arbeitswelt seit der Industrialisierung. 2019 wurde es mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet.
Das Museum wurde 1987 im Steyrer Wehrgraben in Fabrikgebäuden aus der Mitte des 19. Jahrhunderts im Rahmen der oberösterreichischen Landesausstellung „Arbeit Mensch Maschine: Der Weg in die Industriegesellschaft“ eröffnet. Impulsgeber waren die Ende der 1970er Jahre in England entstehenden Industriemuseen. Der Erfolg der ersten Ausstellung führte in den Dauerbetrieb. 2002 zerstörte ein Hochwasser der Steyr den gesamten Ausstellungsbereich, der danach neu errichtet wurde.
Die Ausstellungen behandeln gesellschaftliche Fragen wie Migration und Geschlechterrollen durch interaktive Displays und Workshops. Besucher können sich unmittelbar mit zeitgenössischen Themen auseinandersetzen, die in der täglichen Realität der Region relevant sind.
Der Ort liegt an der Wehrgrabengasse 7 in Steyr und ist barrierefrei zugänglich mit taktilen Systemen und Gebärdensprachvideos. Besucher finden alles gut erreichbar und können sich leicht orientieren, dank gut gekennzeichneter Wege und verständlicher Beschriftungen.
Der Stollen der Erinnerung wurde im Herbst 2013 in einem ehemaligen Luftschutzbunker, dem Lambergstollen unter dem Schloss Lamberg, eröffnet. Die Ausstellung „Zwangsarbeit und KZ in Steyr“ behandelt die Jahre 1938 bis 1945, den Widerstand in der Stadt und den späteren Umgang mit der NS-Vergangenheit. Initiator ist das Mauthausen Komitee Steyr, betreut wird der Ort vom Museum Arbeitswelt.
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