Museum Liaunig, Privatmuseum in Neuhaus, Österreich.
Das Museum Liaunig ist ein Privatmuseum in Neuhaus, Kärnten, das horizontal in einen Hügel eingegraben wurde und von außen durch eine schwarze Metallfassade und lange Glasfronten erkennbar ist. Die Ausstellungsräume liegen größtenteils unter der Erdoberfläche, während das Oberlicht natürliches Tageslicht in die Galerien leitet.
Das Museum wurde 2008 eröffnet, um die Privatsammlung von Herbert Liaunig der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die dieser über Jahrzehnte aufgebaut hatte. Ein Erweiterungsbau wurde 2015 fertiggestellt und schuf zusätzliche unterirdische Ausstellungsflächen.
Die Sammlung wird in wechselnden Auswahlen von rund 300 Werken aus etwa 2.500 Stücken gezeigt, Teile der Schausammlung werden jährlich getauscht. Der Bereich „Gold der Akan“ präsentiert 600 Schmuck- und Kultobjekte der Ashanti, Baule und Ebrie, überwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Eine Lichtinstallation von Brigitte Kowanz verbindet diesen unterirdischen Trakt mit der österreichischen Malerei und Plastik.
Das Museum ist saisonal geöffnet, daher empfiehlt es sich, die aktuellen Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen. Auf dem Gelände stehen Parkplätze zur Verfügung, und der Eingang ist gut ausgeschildert.
Die Sammlung „Gold der Akan“ in einem zur Gänze unterirdischen schwarzen Kubus von rund 350 m² umfasst 600 Schmuck- und Kultobjekte der Ashanti, Baule und Ebrie, überwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Sie zählt zu den vier größten Sammlungen der Welt zu diesem Thema. Eine Lichtinstallation von Brigitte Kowanz verbindet sie mit der österreichischen Malerei im Obergeschoss.
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