Pfarrkirche St. Stephan, Kirchengebäude in Gmünd, Niederösterreich
Die Kirche St. Stephan Gmünd ist eine romanische Pfarrkirche in der österreichischen Stadt Gmünd an der Lainsitz, die mit dicken Steinmauern und einer massiven Struktur erbaut wurde. Das Gebäude besteht aus einem Langhaus mit drei Schiffen, einem markanten Westturm mit Glocken und zeigt Merkmale aus mehreren Epochen, da es über Jahrhunderte hinweg verändert und erweitert wurde.
Die Kirche wurde wahrscheinlich in der späten Romanik um 1200 erbaut und später mehrfach verändert, besonders im 14. Jahrhundert mit dem Bau von Seitenschiffen und einer Turmvergrößerung. Nach einem Brand 1852 erhielt sie einen neuen, höheren Westturm, und im 20. Jahrhundert erweiterte der Architekt Clemens Holzmeister in den 1980er Jahren den Chorraum, um mehr Platz für die Gemeinde zu schaffen.
Die Kirche St. Stephan ist nach dem heiligen Stephanus benannt, dem ersten christlichen Märtyrer, und trägt damit eine tiefe religiöse Bedeutung für die Gemeinde. Im Inneren sieht man noch heute alte Wandmalereien aus der Gotik, die Szenen aus der Bibel zeigen und von der langen Tradition des Glaubenslebens an diesem Ort erzählen.
Die Kirche ist über ein Straßentor von der Altstadt aus erreichbar und befindet sich in erhöhter Position oberhalb des Flusses, was von vielen Punkten in der Stadt aus sichtbar ist. Der Innenraum ist eher dunkel und kühl, daher ist warme Kleidung im Winter empfehlenswert, und es ist gut, vor dem Besuch die Öffnungszeiten zu überprüfen, da sie für Gottesdienste genutzt wird.
Ein besonderes Merkmal sind die gotischen Wandmalereien aus dem 13. und 14. Jahrhundert, die bei Renovierungsarbeiten in den 1980er Jahren wiederentdeckt wurden und später auf die Pfeiler des alten Turms übertragen wurden. Diese Fresken zeigen religiöse Szenen und sind heute eines der ältesten Kunstelemente der Kirche, das oft von Besuchern übersehen wird.
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