Spullersee, See im Lechquellengebirge in Vorarlberg
Der Spullersee ist ein Bergsee im Hochgebirge oberhalb von Dalaas, der in etwa 2000 Metern Höhe liegt und von Felswänden sowie grünen Wiesen umgeben ist. Das tiefblaue Wasser spiegelt den Himmel und die umliegenden Berge wider, wobei ein Damm das Wasser staut, das zur Stromerzeugung genutzt wird.
Der See wurde zwischen 1919 und 1925 durch die Österreichischen Bundesbahnen aufgestaut, um die Elektrifizierung der Arlbergbahn zu ermöglichen. Seitdem dient das Gewässer der Stromerzeugung und hat sich trotz dieser industriellen Nutzung sein natürliches Aussehen bewahrt.
Der See trägt einen Namen, der auf die alte Hirten- und Weidewirtschaft der Region hinweist. Heute nutzen Besucher den Ort, um in der Natur zu verweilen, zu wandern oder zu fischen, wobei lokale Hütten wie die Ravensburger Hütte soziale Treffpunkte darstellen, wo man nach der Wanderung einkehrt.
Der See ist in den Sommermonaten am besten zu erreichen und wird von einem Wanderbus von Lech aus bedient, die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Es gibt auch Möglichkeiten zum Autofahren und Wandern, wobei tagsüber Fahrverbote gelten und eine Gebühr anfällt.
Der See wird manchmal mit karibischen Seen verglichen, obwohl das Wasser hier kühler und klarer ist. Besucher berichten häufig davon, dass sie trotz der modernen Staudammstruktur das Gefühl haben, sich an einem völlig natürlichen Ort zu befinden, was die harmonische Integration des Bauwerks in die Berglandschaft zeigt.
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