Piaristenkirche Krems, Gotische katholische Kirche in Krems, Österreich.
Die Piaristkirche ist ein gotisches Kirchengebäude in Krems mit steilen strukturellen Formen, profilierten Pfeilern und handwerklichen Details im gesamten Hallenbau. Der Innenraum zeigt charakteristische gotische Architekturelemente wie Kapitelle und Säulen, die das Raumangebot strukturieren.
Das Gebäude entstand um 1284 und erlebte bedeutende Umbauten im 15. Jahrhundert, als der Chor 1457 geweiht und später 1508 erneut geheiligt wurde. Diese Phasen der Umgestaltung prägen die heutige Form des Sakralbaus.
Die Kirche beherbergt einen barocken Hochaltar von Joseph Maria Götz und ein Altargemälde von Martin Johann Schmidt aus dem 18. Jahrhundert mit der Darstellung der Himmelfahrt Mariens. Diese Kunstwerke prägen das Innere des Gotteshauses und zeigen die religiöse Verehrung, die hier gepflegt wird.
Die Kirche ist über eine überdachte Treppe erreichbar, die zur Pfarrplatz führt und 2004 renoviert wurde. Der Zugang erfolgt über die Frauenberggasse 4-6, wo Besucher den Ort leicht finden können.
Ein Wachtturm auf der östlichen Seite gehört seit 1616 der Stadt und diente lange Zeit als Wohnung für den Torwächter. Diese Zweitfunktion ist heute weniger bekannt, obwohl sie Jahrhunderte Teil der städtischen Struktur war.
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