Puxerloch, Höhlenburg in Teufenbach-Katsch, Österreich.
Ruine Puxer-Loch besteht aus zwei Burgen in Kalksteinfelsen am Sudabhang des Berges Pleschaitz. Beide Anlagen sind direkt in die Felswande eingebaut und zeigen, wie Menschen fruher Hohlen zu Wohnraum und Verteidigung nutzten.
Die erste schriftliche Erwahnung stammt aus dem Jahr 1181, als eine der Burgen bereits etabliert war. Uber die folgenden Jahrhunderte wechselte der Besitz mehrfach zwischen Adelsfamilien, bis der Ort im 16. Jahrhundert allmahlich aufgegeben wurde.
Die Ruine wird von Geschichten umgeben, die von mittelalterlichen Bewohnern und ihrem Leben in den Felshöhlen berichten. Diese Erzählungen prägen bis heute, wie Besucher den Ort wahrnehmen und verstehen.
Der Weg zur Ruine erfordert etwa eine halbe Stunde Wanderung vom Parkplatz an der Mur. Die letzten Meter fuhren uber steiles Gelande, das sorgfaltige Schritte und gutes Schuhwerk verlangt.
Unter den Burgen verlaufen unterirdische Gange, die sich uber hunderte Meter erstrecken und die naturlichen Hohlenformationen geschickt in ein Verteidigungssystem integrieren. Diese Passagen zeigen, wie Baumeister die gesamte Felswand als strategisches Element nutzten.
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