Sünser Spitze, Bergspitze in Dornbirn, Österreich
Die Sünser Spitze ist mit 2 061 m ü. A. ein Nebengipfel des Hochblankens in den Damülser Bergen des Bregenzerwaldgebirges, an der Gemeindegrenze von Mellau und Dornbirn. Nach Süden fällt der Rücken als Pultscholle flach Richtung Damüls ab, im Norden zeigen sich schroff abfallende kahle Felsbänder. Am Fuß des Gipfels liegt der Sünser See, beide sind über markierte Wanderwege erreichbar.
Die erste amtliche Karte von 1857 bezeichnet den Gipfel als Fallelei Joch; spätere Karten lassen ihn namenlos. Der Name Sünser Spitze erscheint erst auf der ÖK50 von 1961–1974, zunächst mit 2062 m Höhe. Im Alpenvereinsführer von Walther Flaig trägt er den Walser Namen Sünser Blanken.
Die Herkunft des Namens Süns ist nicht gesichert: Josef Zösmair leitete ihn vom germanischen Personennamen Sunno, vom römischen Geschlechternamen Sunius oder von Sinzheim in Baden, einst Sunnesheim, ab. Eine Urkunde von 1403 für die benachbarte Alpe Süns nennt „Suniu“, althochdeutsch für Sohn. Der Name Sinz ist in Vorarlberg noch in Verwendung.
Der Gipfel liegt am markierten Weg über dem Sünser See an der Grenze zwischen Mellau und Dornbirn; nach Norden fallen kahle Felsbänder schroff ab, während der Rücken zum Ragazer Blanken und Hochblanken nach Süden flacher verläuft. Als höchster Punkt im Gemeindegebiet von Dornbirn wird der letzte Abschnitt entlang des Rückens erreicht.
Der Gipfel ist die höchste Erhebung der Stadtgemeinde Dornbirn, deren Zentrum 14,2 km nordwestlich liegt, und zugleich der höchste Berg des Bezirks Dornbirn. In der ersten amtlichen Karte von 1857 ist er als Fallelei Joch verzeichnet; der Name Sünser Spitze erscheint erst auf der ÖK50 von 1961–1974, zunächst mit 2062 m Höhe.
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