Talübergang Schottwien, Straßenbrücke in Schottwien, Niederösterreich, Österreich
Der Talübergang Schottwien ist eine 632,5 m lange und 25 m breite Spannbetonbrücke, die die Semmering Schnellstraße über die alte Semmering-Passstraße und den 130 m tiefer liegenden Ort Schottwien führt. Ihre vier Öffnungen ruhen auf bis zu 75 m hohen Pfeilern, die als Doppelpfeiler im Abstand von 25 m ausgeführt sind; der Überbau ist ein gevouteter Hohlkasten, der an den Pfeilern 12 m hoch ist und bis zur Feldmitte auf 4,2 m abnimmt.
Das Bauwerk entstand in den 1980er Jahren als Teil eines Schnellstraßenprojekts, das die Verkehrsanbindung in der Region verbessern sollte. Die Fertigstellung im Jahr 1989 markierte einen Wendepunkt für die Erreichbarkeit der Talgemeinden.
Kurz nach der Eröffnung lösten sich kleine Betonteile und fielen ins Tal, was dem Bauwerk im Volksmund den Namen „Bröselbrücke“ eintrug; die Schäden waren nur oberflächlich und rasch behoben. Wegen des Wallfahrts- und Ausflugsorts Maria Schutz legte der Bauherr zudem Wert auf die Gestaltung, ließ mehrere Varianten prüfen und von der gewählten Modelle fertigen, um ihre Einfügung in die Landschaft zu beurteilen.
Die Brücke ist für den alltäglichen Autoverkehr gedacht und bietet eine sichere Überquerung des Tals für Fahrzeuge aller Größen. Besucher können das Bauwerk von beiden Talseiten aus betrachten oder es beim Durchfahren erleben.
Kurz nach der Eröffnung lösten sich kleine Betonteile und fielen ins Tal, was dem Bauwerk den Volksmund-Namen Bröselbrücke einbrachte. Die Schäden waren nur oberflächlich und wurden rasch behoben. Die 250 m weite Hauptöffnung ruht auf bis zu 75 m hohen Doppelpfeilern.
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