Unnütze, Gebirgsgruppe in Achenkirch und Steinberg am Rofan, Österreich
Die Unnütze ist ein Bergmassiv, das sich zwischen Achenkirch und Steinberg am Rofan erhebt und die nördliche Kalksteinalpenregion Tirols prägt. Das Gebirge wird durch mehrere Wanderwege durchquert und bietet Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Besucher aller Erfahrungsstufen.
Das Bergmassiv hat seit dem 8. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der regionalen Entwicklung gespielt und war lange Zeit zentral für Viehzucht und Holzwirtschaft. Diese Industrien prägten die Besiedlung und wirtschaftliche Geschichte der umliegenden Täler nachhaltig.
Die Unnütze prägt das Landschaftsbild und die tägliche Arbeit der hiesigen Bewohner, die seit Generationen Viehwirtschaft in verschiedenen Höhenlagen betreiben. Besucher sehen überall Weideland und erkennen die enge Verbindung zwischen den Menschen und diesem Bergland.
Die Region ist gut für Wanderer zugänglich, mit Trails für Anfänger bis Fortgeschrittene, die beide Täler verbinden. Es ist ratsam, Wetterbedingungen und Tageslichtstunden zu beachten, da die Höhenlage schnelle Wechsel bringen kann.
An der Schneidjoch gibt es eine Höhle mit räthischen Inschriften aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., die frühe menschliche Besiedlung belegt. Diese archäologischen Spuren zeigen, dass das Gebirge schon in der Antike ein wichtiger Durchgangsort war.
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