Schloss Blühnbach, Historisches Schloss in Tenneck, Österreich
Schloss Blühnbach ist eine Burg in einem schmalen Alpental in Österreich, die sich an einem steilen Berghang in etwa 985 Metern Höhe befindet. Das Gebäude wird von hohen Gipfeln umgeben und wirkt wie in die Landschaft eingeprägt, mit Steinfassaden und Dächern, die sich an die raue Bergumgebung anpassen.
Die Burg wurde Anfang des 17. Jahrhunderts vom Erzbischof von Salzburg errichtet und später umgebaut. Zwischen 1908 und 1911 fand eine umfassende Restaurierung statt, die das Gebäude nach modernen Maßstäben der damaligen Zeit erneuerte.
Das Schloss birgt eine Kunstsammlung, die vom Erzherzog Franz Ferdinand zusammengetragen wurde und den feinen Geschmack der österreichischen Aristokratie des frühen 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Die Räume zeigen, wie wohlhabende Familien ihre Residenzen mit wertvollen Objekten aus verschiedenen Epochen gestalteten.
Die Burg ist derzeit nicht für Besucher zugänglich und kann von außen betrachtet werden, da sie sich auf privatem Gelände befindet. Das Tal bietet Wanderwege, die die Umgebung erschließen und Ausblicke auf die Anlage aus verschiedenen Perspektiven ermöglichen.
Der Industrialist Frederick R. Koch erwarb die Anlage 1987 und setzte damit ein Ende für mehrere Generationen wechselnder Eigentümer aus Industriellenfamilien und europäischen Adelshäusern. Die Besitzerschaft durch bedeutende wirtschaftliche Akteure spiegelt die hohe Wertschätzung wider, die dieses Bergschloss über die Jahrhunderte genossen hat.
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