Burg Burgschleinitz, Mittelalterliche Burg in Burgschleinitz-Kühnring, Österreich
Schloss Burgschleinitz ist ein Schlosskomplex im niederösterreichischen Ort Burgschleinitz-Kühnring, der aus drei zweigeschossigen Gebäudeflügeln besteht, die einen schmalen rechteckigen Innenhof umschließen. Der gesamte Komplex ist von einem Wassergraben umgeben, und ein Torturm mit Vorplatz markiert den Eingang.
Der Komplex geht auf das Mittelalter zurück und wurde im Laufe der Jahrhunderte von mehreren Adelsfamilien umgebaut. Besonders die Schäden durch hussitische Truppen im 15. Jahrhundert und durch böhmische Kräfte im Dreißigjährigen Krieg führten zu grundlegenden Wiederaufbauarbeiten.
Die Brücke, die zum Haupttor führt, trägt eine Statue des Heiligen Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert, die für die Region typisch ist. Solche Figuren wurden oft an Übergängen über Wasser aufgestellt, da Johannes Nepomuk als Schutzpatron der Brücken gilt.
Der Komplex liegt im Zentrum des Dorfes und ist gut sichtbar, da der Wassergraben ihn von der Umgebung abhebt. Der Besuch eignet sich am besten bei Tageslicht, wenn die Außenansichten und die Brücke gut zu erkennen sind.
Der Wassergraben um den Komplex ist noch vorhanden, obwohl die ursprüngliche Zugbrücke längst durch eine feste Brücke ersetzt wurde. Das bedeutet, dass der Graben heute noch seine ursprüngliche Form hat, auch wenn er keine Verteidigungsfunktion mehr erfüllt.
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