Schloss Drasing, Renaissanceschloss in Krumpendorf am Wörther See, Österreich.
Schloss Drasing ist eine Burg mit Renaissancearchitektur in Krumpendorf am Wörther See auf einem bewaldeten Hügel nördlich der Stadt. Das dreistöckige Gebäude hat einen quadratischen Innenhof, auf den man durch das nördliche Eingangsportal gelangt, und zeigt an den Ecken und Fassaden charakteristische Wehrelemente.
Schloss Drasing wurde 1284 und 1362 erstmals urkundlich erwähnt und bestand vermutlich schon in karolingischer Zeit als Vorburg der Pfalz Moosburg. 1492 verlieh Kaiser Friedrich III. das heimgefallene Drasing dem Sebald Feulner; dessen Familie blieb bis 1640 im Besitz, als sie Kärnten verlassen musste. Nach häufigen Besitzerwechseln ließ Thaddäus Lanner das Schloss 1842/1843 instand setzen und den Turm an der Südostecke erhöhen.
Die 1660 erstmals genannte Kapelle im Erdgeschoß des Westtraktes birgt ein Gemälde von 1698 mit Christus am Kreuz. Im Rittersaal im zweiten Obergeschoß des Osttraktes steht ein grün glasierter Kachelofen in Renaissanceformen.
Der Zugang zur Burg erfolgt durch das nördliche Eingangsportal, das zum quadratischen Innenhof mit Arkaden führt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Aufstieg auf dem bewaldeten Hügel und die Wege auf dem Gelände nicht asphaltiert sind.
Das leere Wappenschild mit Steinmetzzeichen befindet sich an einem Steinportal des ersten Stockwerkes, nicht im Erdgeschoss. Die 1660 erstmals genannte Kapelle im Erdgeschoss des Westtraktes birgt ein Gemälde von 1698 mit Christus am Kreuz.
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