Schloss Draßburg, Renaissanceschloss in Draßburg, Österreich.
Schloss Draßburg ist eine Dreiflügelanlage auf hufeisenförmigem Grundriss in Untergut, Draßburg. Der älteste Teil ist ein dreigeschoßiger, turmartiger Mitteltrakt mit Zeltdach aus der Zeit der Romanik. Die Hofseiten der Flügel haben Arkadengänge, der Westflügel Fassadendekorationen aus dem 19. Jahrhundert.
Das Gut wurde 1546 erstmals urkundlich erwähnt, als der Graner Erzbischof es an Graf Thomas Nádasdy vergab, dessen Familie es ihrer Herrschaft Sárvár anschloss. Dessen Bruder Christoph baute den Edelhof aus, und 1591 verpfändete Franz (II.) Nádasdy das Untergut an Emmerich Megyery. Franz (III.) Nádasdy ließ den Bau im 17. Jahrhundert zum Schloss umbauen; nach seiner Hinrichtung 1671 wurde es beschlagnahmt und kam 1672 an die Zichy.
Die zwölf Sandsteinfiguren im Park stammen von Jakob Christoph Schletterer und stellen die neun Musen sowie Apollo, Diana und Athene dar. Der Garten selbst wurde um 1750 unter Eva Maria Meskó angelegt und vereint auf zehn Hektar terrassiertem Gelände französische und englische Gestaltung.
Das Schloss ist heute ein privates Wohnhaus und nicht als touristisches Ziel zugänglich, daher sollte man die angebrachten Hinweisschilder beachten. Besucher sollten die Privatsphäre der Bewohner respektieren und das Gelände nur von außen betrachten.
Die zwölf Sandsteinfiguren im Park stammen von Jakob Christoph Schletterer und stellen die neun Musen sowie Apollo, Diana und Athene dar. Sie stehen in einem um 1750 angelegten, teils englisch umgestalteten Garten, der als gartenarchitektonisches Denkmal geschützt ist.
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