Villa Regenstreif, Herrenhaus in Währing, Österreich
Villa Regenstreif war ein repräsentatives Wohngebäude in Wien-Währing mit aufwendig gestalteten Räumen. Die Innenräume zeigten umfangreiche Holzpaneele und Marmorverkleidungen, während der Keller mit einem Privatkinosaal, einer Bowlingbahn und einem Orangeriebereich ausgestattet war.
Fritz Regenstreif, ein Holzindustrieller, beauftragte 1913 den bekannten Architekten Friedrich Ohmann mit dem Bau dieser Villa. Das Gebäude wurde 1964 abgerissen, obwohl es unter Denkmalschutz stand.
Der Garten war ein Ort der Muße mit chinesischem Pavillon und Glaspalmhaus, wo Besucher exotische Pflanzen und Kunstwerke genießen konnten. Die weitläufigen Grünanlagen spiegelten den Wohlstand und Geschmack der Familie wider und luden zu Spaziergängen ein.
Das Gelände befand sich an der Kreuzung Pötzleinsdorfer Straße 36-38 und Starkfriedgasse 15 im Währinger Bezirk. Der Ort lässt sich am besten durch die umliegenden Straßennamen und die historische Lage im Bezirk identifizieren.
Die Villa war eine Rarität ihrer Zeit, da sie mit modernen Vergnügungseinrichtungen im Keller ausgestattet war, die für Privathauser ungewöhnlich waren. Ein Privatkinosaal und eine Bowlingbahn zeigten den innovativen Lebensstil der wohlhabenden Familie.
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