Vorstadtkirche, Kirchengebäude in Wiener Neustadt
St. Leopold ist eine Barockkirche in Wiener Neustadt, die zwischen 1737 und 1743 erbaut wurde und ursprünglich für die Jesuiten gedacht war. Das Gebäude hat einen einfachen rechteckigen Grundriss mit zwei ovalen Gewölben im Inneren, großen Fenstern und einem hohen Turm, der sich über der Hauptfassade erhebt.
Die Kirche wurde von 1737 bis 1743 erbaut und 1745 eingeweiht, finanziert durch das Testament von Franz Leopold von Zungaberg, einem hochrangigen Militärbeamten. Nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 wurde sie zur Pfarrkirche umgewandelt und diente später als Lagerhaus, Militärkrankenhaus und Museum, bevor sie seit 1992 als Stadtarchiv fungiert.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Leopold und war ursprünglich für die Jesuiten gedacht, eine religiöse Gemeinschaft, die sich dem Unterricht und der Seelsorge widmete. Heute zeigt sich ihre religiöse Rolle in der schlichten Gestaltung des Innenraums und der Ausstattung, die Gläubige zum Gebet einlädt.
Die Kirche liegt außerhalb der alten Stadtmauern an der Wiener Straße, einer Hauptverkehrsstraße, die leicht zu erreichen ist. Der Platz vor der Kirche ist offen und ermöglicht freien Zugang zum Gebäude und den umliegenden Denkmälern, einschließlich des Barockkreuzes und der Überreste der römischen Straße.
Die Kirche wurde auf den Resten einer römischen Straße erbaut, die einst Wien mit anderen Regionen verband und deren Spuren heute noch auf dem Kirchenplatz sichtbar sind. Im Keller der Kirche befindet sich seit den 1980er Jahren ein Versammlungsraum einer katholischen Studentenverbindung namens Babenberg, die das Gebäude weiterhin nutzt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.