Schloss Fünfkirchen, Denkmalgeschütztes Schloss in Drasenhofen, Österreich
Schloss Fünfkirchen ist eine vierflügelige Renaissanceburg, die auf dem Schlossberg in der Gemeinde Drasenhofen in Niederösterreich steht. Das Gebäude wurde später im barocken Stil umgestaltet und prägt mit seiner Architektur bis heute das Landschaftsbild der Region.
Johann Bernhard von Fünfkirchen erbaute das Schloss 1602 auf den Grundmauern einer spätmittelalterlichen Burg. Im frühen 18. Jahrhundert wurde es unter Graf Johann Adam im barocken Stil umgestaltet und erweitert.
Das Schloss trägt den Namen des niederösterreichischen Adelsgeschlechts Fünfkirchen, das bis zum Tod Hans III. 1571 die Herrschaft Falkenstein innehatte. Eine mündliche Überlieferung in Steinebrunn berichtet, die Gräfin habe den fünften Turm des Schlosses beim Kartenspielen verloren; die Legende dürfte nach dem Abbruch des barocken Uhrturms Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden sein.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und kann von innen nicht besichtigt werden, jedoch bietet die erhöhte Lage schöne Ausblicke auf die Gemeinde und die umgebende Landschaft. Der Zugang zum Gelände ist nicht öffentlich freigegeben, aber die äußere Architektur ist vom Wegesystem aus sichtbar.
Napoleon hielt sich 1809 im Schloss auf, nicht 1805. Eine mündliche Überlieferung in Steinebrunn erklärt den fehlenden fünften Turm: Die Gräfin soll ihn beim Kartenspielen verloren haben; die Legende geht wohl auf den Abbruch des barocken Uhrturms Mitte des 19. Jahrhunderts zurück.
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