Schloss Goldegg, Schloss in Neidling, Österreich
Schloss Goldegg steht auf einem südlichen Ausläufer des Dunkelsteiner Waldes im Ort Goldegg in der Gemeinde Neidling. In seiner Südwestecke sind der annähernd quadratische Bergfried und der Palas der ursprünglichen Burg erhalten; die 1495 genannte Kapelle kragt mit ihrem Chor weit nach Süden vor. Östlich schließen das Herrenhaus und der Torturm an, ein Küchentrakt erweitert die Anlage nach Norden und umschließt einen Schlosshof, dessen Nordostecke einen Eckturm trägt.
1293 wird ein Wézil von Goldegg urkundlich genannt; 1326 ging der landesfürstliche Besitz als Lehen an die Familie Goldegg, was Burg und Ort den Namen gab. 1495 wird die Kapelle unter Stephan Uttendorfer erwähnt. Von 1589 bis 1639 baute die Familie Enenkel die mittelalterliche Burg zu einem dreiflügeligen Schloss der Spätrenaissance um. Von 1782 bis 2015 war es im Besitz der Familie Auersperg, 2014 ging es an die Familie Auersperg-Zaksek.
Die Schlosskapelle Zum gekreuzigten Heiland ist dreijochig, kreuzgratgewölbt und mit reichem Stuck vom Ende des 17. Jahrhunderts ausgestattet. Das Altarblatt Christus am Kreuz malte Josef Baldauf 1839; zwei Leinwandbilder von 1745 und 1747 stammen von Martin Johann Schmidt. Neben dem Kapelleneingang im Lichthof liegt die Grabplatte für Charlotte Auersperg, geborene von Lasberg, von 1743.
Das Schloss steht erhöht auf einem südlichen Ausläufer des Dunkelsteiner Waldes über dem Ort Goldegg, auf Nr. 1 in der Gemeinde Neidling. Der nördlich des Schlosses gelegene Garten wird vom Goldegger Bach und anderen Wasserläufen durchzogen, weshalb mehrere Brücken ihn queren; darin liegt ein kleiner Teich mit einer Insel. Das hölzerne Lusthaus und das zweigeschoßige Glashaus stehen in diesem Garten.
Das Altarblatt der Kapelle, Christus am Kreuz, malte Josef Baldauf 1839; zwei Leinwandbilder von 1745 und 1747 stammen von Martin Johann Schmidt. Neben dem Kapelleneingang liegt im Lichthof eine Grabplatte von 1743 für Charlotte Auersperg, geborene von Lasberg. Die Kapelle ist dreijochig, kreuzgratgewölbt und mit reichem Stuck vom Ende des 17. Jahrhunderts versehen.
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