Schloss Goldegg, Mittelalterliche Burg und Volkskundemuseum in Goldegg, Österreich.
Schloss Goldegg ist ein mehrgeschossiges Schloss mit gelb verputzter Fassade und einem Westturm mit marmornem Eingangsportal im Ort Goldegg in Österreich. Die massiven Mauern und die regelmäßig angeordneten Fensteröffnungen sind typische Merkmale der mittelalterlichen Bauweise.
Das Schloss wurde im 14. Jahrhundert unter der Herrschaft des Erzbistums Salzburg erbaut und diente zunächst als Befestigung zum Schutz wichtiger Handelswege. Im Laufe der Zeit wurde es zu einer Residenz umgebaut, die verschiedene Herren und Nutzungen erlebte.
Das Schloss beherbergt das Pongauer Heimatmuseum, das Alltagsgegenstände und Handwerk aus der Region zeigt. Die Sammlung gibt einen direkten Einblick in die Lebensweise der Menschen, die früher im Salzburger Land lebten und arbeiteten.
Das Schloss gehört seit 1973 der Gemeinde Goldegg und wurde 1981 wieder für die Öffentlichkeit geöffnet, nachdem dort die Landesausstellung über Reformation und Emigration stattfand. Heute dient es als Kultur- und Bildungszentrum des Pongau und beherbergt die Malakademie Schloss Goldegg sowie das Pongauer Heimatmuseum. Der Zugang liegt im Osten: Über eine Steinbrücke und ein Rundbogenportal gelangt man in einen kleinen rechteckigen Innenhof.
Der Rittersaal im 2. Stock besitzt bemalte hölzerne Wandvertäfelungen, eine Kassettenverkleidung, die bei Christoph Graf von Schernbergs Umbau im 16. Jahrhundert die mittelalterliche Wandverkleidung ersetzte. Im Saal hängt ein Ölbild von 1650, das Maria Barbara Ritz von Grub, die Gattin Konrad Graf von Schernbergs, zeigt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.647 Mitwirkenden weltweit.