Schloss Himmelau, Kloster und Schloss in Wolfsberg, Österreich
Schloss Himmelau ist ein vierseitiger Komplex mit drei runden Ecktürmen und einem zentralen Innenhof in Wolfsberg. Ein ausgetrockneter ehemaliger Burggraben umgibt die gesamte Anlage.
Der ursprüngliche Turm wurde 1289 erstmals erwähnt und gehörte der Familie Weissenegger an. 1331 kam die Anlage unter die Kontrolle des Bistums Lavant unter Bischof Dietrich Wolfhauer.
Die Kapelle zeigt gotische Wandmalereien von etwa 1480, die Heiligendarstellungen in gerahmten Feldern bewahrt. Diese Bilder vermitteln einen unmittelbaren Eindruck von der religiösen Bilderwelt des Mittelalters.
Die Anlage wird von Unbeschuhten Karmelitern bewohnt, die dort religiöse Dienste abhalten. Der Zugang kann eingeschränkt sein, daher ist es ratsam, vorher zu erfragen, ob Besuche möglich sind.
Die Anlage ist die einzige direkte klösterliche Gründung aus Frankreich auf österreichischem Boden. Dies geschah, nachdem das Bistum Gurk das Gelände 1902 kaufte und es den Karmelitern überließ.
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