Schloss Laubegg, Mittelalterliche Burg in Ragnitz, Österreich
Schloss Laubegg liegt in der Gemeinde Ragnitz in der Steiermark, nahe einer früheren Fähre über die Mur. 1532 wurde die Anlage im ersten österreichischen Türkenkrieg zerstört, 1561 begann der Wiederaufbau. Von ihrem Standort bestand Sichtverbindung zu benachbarten Wehrbauten, wo eine Kreidfeuerstation als Warnsystem diente.
Laubegg gehörte zunächst den Eppensteinern, dann den Mureckern und den Wildonern. 1302 trat Hartnid III. von Wildon es an das Bistum Seckau ab und erhielt es als Lehen zurück; 1308 ging es an die Walseer in Graz, 1363 an die Herren von Pettau. 1438 übertrug Agnes von Pettau die Herrschaft König Friedrich III. 1532 im Türkenkrieg zerstört, wurde es ab 1561 wieder errichtet.
Der Name Laubegg erscheint 1254 erstmals mit Ullinus de Lovbeke, einem Gefolgsmann der Wildoner; bei der heutigen Katastralgemeinde gleichen Namens bestand früher eine Fähre über die Mur. Seit 2004 betreibt das Steirische Rote Kreuz, nunmehriger Eigentümer, in den Räumen sein Schulungs- und Einsatzzentrum; das Gebäude dient Kursen und Einsätzen, nicht dem Besucherverkehr.
Seit 2004 betreibt das Steirische Rote Kreuz, dem das Schloss gehört, hier sein Schulungs- und Einsatzzentrum. Die Räume dienen Kursen und Einsatzübungen; das Gebäude ist kein Museum, und der Zutritt richtet sich nach dem laufenden Betrieb.
Die Quelle verzeichnet, dass in Laubegg eine Kreidfeuerstation eingerichtet wurde, weil das Schloss gute Sichtverbindung zu benachbarten Wehrbauten hatte. Das Warnsystem entstand nach dem ab 1561 erfolgten Wiederaufbau, nachdem die Anlage 1532 im Türkenkrieg zerstört worden war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.136 Mitwirkenden weltweit.