Ehemalige Wiener Börse, Börsengebäude in Innere Stadt, Österreich
Das ehemalige Wiener Börsengebäude ist ein historisches Bauwerk im ersten Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt, das im Stil der Renaissance-Neoarchitektur errichtet wurde. Die Fassade zur Schottenring-Seite zeigt eine Reihe großer Bogenfenster und Pilaster, während die Innenräume mit hohen Decken und aufwendigen Stuckarbeiten ausgestattet sind.
Das Gebäude wurde 1877 eröffnet und war der neue Hauptsitz der Wiener Börse, die zuvor in der Hofburg untergebracht war. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verlor es seine ursprüngliche Funktion als Handelsplatz und wurde schrittweise zu einem Veranstaltungsort umgewidmet.
Der Börsensaal wird heute für Konzerte, Firmenveranstaltungen und Festlichkeiten genutzt, was dem Gebäude ein zweites Leben als Veranstaltungsort gegeben hat. Wer durch die hohen Räume geht, spürt, wie sehr dieser Ort noch immer das gesellschaftliche Leben der Stadt prägt.
Das Gebäude liegt direkt am Schottenring, einem der großen Ringstraßenabschnitte, und ist daher gut zu Fuß oder mit der U-Bahn erreichbar. Der Zugang zum Inneren ist in der Regel nur bei organisierten Führungen oder gebuchten Veranstaltungen möglich.
Ein Brand im Jahr 1956 zerstörte den historischen Börsensaal schwer, und der Wiederaufbau führte dazu, dass der Raum ein vollständig neues Dach und eine neue Innenstruktur erhielt. Trotzdem blieben viele der dekorativen Elemente des 19. Jahrhunderts in anderen Teilen des Gebäudes erhalten.
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