St. Thekla, Barockpfarrkirche in Wieden, Wien, Österreich.
Die Sankt-Thekla-Kirche ist ein Barockbauwerk in der Wiener Gemeinde Wieden, das 1756 errichtet wurde. Das Innere prägt sich durch aufwendige Stuckarbeiten aus, die von Jakob Philipp Kegelsperger und Pietro Orsatti geschaffen wurden und die Wände sowie strukturelle Elemente verzieren.
Der Bau entstand 1756 unter Leitung von Architekt Matthias Gerl, nachdem die Piiarenorden die Erlaubnis erhielt, religiöse Einrichtungen im Wieden-Bezirk zu gründen. 1938 wurde die Kirche von ihrer ursprünglichen Schulverbindung abgelöst und als Pfarrkirche umgestaltet, was eine grundlegende Veränderung ihrer Funktion markierte.
Die Kirche war ursprünglich Treffpunkt für die Schulgemeinschaft der Piaristen und prägt bis heute das Viertel als Ort für Zusammenkünfte. Menschen nutzen den Raum für Gottesdienste und finden in der Architektur einen Rückzugsort inmitten der Stadt.
Der Ort befindet sich in der Ziegelofengasse 2 und wird regelmäßig für Gottesdienste genutzt. Die Umgebung bietet einfachen Zugang zu Museen und anderen historischen Gebäuden im Wieden-Bezirk.
Das angegliederte Schulhaus war lange Zeit eines der angesehensten Bildungszentren Wiens und zog Schüler aus der ganzen Stadt an. Die Kombination von Kirche und Schulgebäude zeigt das enge Verhältnis zwischen religiöser und schulischer Ausbildung, das für diese Epoche charakteristisch war.
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