Franziskanerkloster Reutte, Franziskanerkloster in Reutte, Österreich
Das Reutte Friary ist ein Franziskanerkloster in Reutte mit Wohnräumen für Mönche, einer Kapelle und Bereichen für Gebet und Andacht. Der Komplex besteht aus mehreren Gebäuden, die um einen zentralen Innenhof angeordnet sind und durch den Hauptkircheingang zugänglich sind.
Die Gründung wurde am 15. März 1628 mit einer Zeremonie eingeleitet, bei der Erzherzog Leopold von Österreich und Claudia de' Medici anwesend waren. Im Juli 1632 plünderten schwedische Soldaten das Kloster während des Dreißigjährigen Krieges, was umfangreiche Wiederaufbauarbeiten erforderlich machte.
Die Franziskaner prägen das religiöse Leben in Reutte und nutzen den Komplex für ihre täglichen Gebete und spirituelle Lehrtätigkeit. Der Ort ist eng mit der Pfarrgemeinde verbunden und bleibt ein Treffpunkt für Gläubige aus der Stadt.
Der Komplex ist durch die Hauptkirchentür zugänglich und befindet sich in der Obermarkt Gegend von Reutte. Das Gelände kann von außen besichtigt werden, wobei es ratsam ist, die Öffnungszeiten der Kirche im Voraus zu überprüfen.
Das Kloster zeigt Narben aus seiner kriegerischen Vergangenheit, da schwedische Plünderungen Spuren hinterlassen haben, die bis heute sichtbar sind. Diese Beschädigungen erinnern Besucher an die harten Zeiten des 17. Jahrhunderts und die Widerstandskraft der Gemeinschaft, die es wieder aufbaute.
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