Burgstall Hohenstein, Burg in Österreich
Burgstall Hohenstein ist eine Ruinenstätte eines mittelalterlichen Bergschlosses, das sich auf einem Felsen oberhalb der Krems-Flusslandschaft in Engerwitzdorf befindet. Von den ursprünglichen Bauwerken sind heute noch Mauerreste, Steinfundamente und eine auf dem Hügel errichtete Kirche sichtbar, die teilweise aus Steinen der früheren Burganlage konstruiert wurde.
Die erste urkundliche Erwähnung einer Familie Hohenstein stammt von etwa 1156, als ein Ritter namens Reinprecht von Hohenstein genannt wird. Das Schloss wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut und war bis zum 14. oder 15. Jahrhundert bewohnt, danach verfiel es zunehmend und wird seit dem 17. Jahrhundert als Burgstall, also als reine Ruine, bezeichnet.
Der Name Hohenstein bezieht sich auf die hohe, felsige Lage des Ortes, was seine strategische Bedeutung für die mittelalterliche Kontrolle der Region widerspiegelt. Die kleine Kirche auf dem Hügel steht heute noch als Zeichen einer jahrhundertealten Gemeinschaftstradition und wird regelmäßig von Einheimischen besucht.
Das Gelande ist uber Wanderwege von nahegelegenen Dorfern erreichbar und bietet Aussichtspunkte mit Blicken uber die Landschaft. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und ausreichend Wasser mitbringen, besonders bei warmem Wetter, da der Weg zum Hügel steil ist.
Legenden berichten von drei Brudern, die drei Burgen in der Gegend bauten, wobei Hohenstein eine davon war und angeblich mit essighaltiger Spachtelmasse errichtet wurde. Diese lokale Geschichte deutet darauf hin, dass die Handwerker spezielle Techniken einsetzten, um die Haltbarkeit der Bauwerke zu verbessern.
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