Erdfunkstelle Aflenz, Sendeanlage in Aflenz, Österreich
Die Erdfunkstelle Aflenz ist eine Telekommunikationsanlage in den österreichischen Alpen, bei der die meisten Strukturen bewusst unter der Erde angelegt wurden, um die bergige Landschaft zu schonen. Die Station verfügt über mehrere riesige Parabolantennen sowie zahlreiche kleinere Antennen, die für Satellitenkommunikation zuständig sind.
Die Anlage wurde 1980 in Betrieb genommen und folgt einem Entwurf des Architekten Gustav Peichl, der fertiggestellt wurde, nachdem die Bauarbeiten gut anderthalb Jahre gedauert hatten. Das Projekt entstand aus Österreichs Bedarf, sich mit internationalen Satellitenkommunikationsnetzwerken zu verbinden.
Die Anlage verkörpert einen wichtigen Schritt in der österreichischen Telekommunikationsgeschichte und zeigt das Engagement des Landes für internationale Verbindungen. Besucher erkennen hier die technologische Infrastruktur, die Österreich mit dem Rest Europas und Nordamerika verbindet.
Bei Besuchen sollte man bedenken, dass die Anlage in einer bergigen Region liegt und teilweise unter der Erde verborgen ist, daher können nicht alle Strukturen von außen sichtbar sein. Für Informationen über Zugang und Besichtigungen ist es ratsam, vorab Kontakt aufzunehmen, da es sich um eine betriebstechnische Einrichtung handelt.
Die Station ist eines von nur drei Kalibrierungszentren im Eutelsat-System und beherbergt zwei massive Parabolantennen mit einem Durchmesser von etwa 30 Metern. Diese spezialisierte Rolle macht sie zu einem Ort von besonderem technischem Interesse für diejenigen, die sich mit Satellitenkommunikation befassen.
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