Burg Pottenburg, Burgruine in Wolfsthal, Österreich.
Pottenburg ist eine Burggruine in Wolfsthal mit einem quadratischen Bergfried, der eine beachtliche Höhe erreicht und Mauern aus Bruchstein mit behauenen Ecken aufweist. Die Struktur zeigt verschiedene Geschosse und war als Wehranlage konzipiert.
Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus 1256, während einige Autoren die Befestigungen zwischen 990 und 1025 ansetzen. Graf Poto, Sohn des Pfalzgrafen Hartwig von Regensburg, verlor die Burg, nachdem er 1054 Herzog Konrad von Bayern gegen Kaiser Heinrich III. unterstützt hatte. 1226 wurde sie landesfürstliches Lehen, und Matthias Corvinus hielt sie von 1482 bis 1492.
Der Name des Ortes leitet sich vom mittelalterlichen Besitzer Graf Poto ab, und die Ruine zeigt heute noch die typische defensive Architektur der Region mit ihrem hohen Bergfried und den Außenmauern. Besucher können die robuste Bauweise erkennen, die für Wehranlagen dieser Zeit charakteristisch war.
Die Ruine liegt östlich von Wolfsthal in Richtung Berg und kann über eine Straße erreicht werden, in deren Nähe Parkplätze vorhanden sind. Der Zugang zu Fuß ist möglich, und der Standort bietet freien Blick auf die Struktur von außen.
Der Bergfried ist rund 26,5 m hoch, nicht 30 m, und seine Mauern sind etwa 3,5 m stark. Ein Hocheinstieg an der Ostseite entspricht einem Einstieg in der gegenüberliegenden Palasmauer, was eine frühere Brücke zwischen beiden Bauten vermuten lässt. Die unteren Geschoße des Turms tragen Kreuzrippengewölbe, die über in die Mauerstärke eingelassene Treppen erreichbar sind.
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