Wallfahrtskapelle Maria Elend, Bergkapelle in Lend, Österreich
Die Wallfahrtskapelle Maria Elend ist ein Gotteshaus in den Bergen nahe dem Dorf Lend, das auf einer Höhe von etwa 1125 Metern liegt. Das kleine Gebäude bietet Platz für rund 20 Besucher und enthält eine steinerne Marienfigur aus dem Jahr 1768.
Die Kapelle wurde im 16. Jahrhundert gegründet, nachdem eine Frau namens Ursula Penninger ihre vermisste Tochter lebend wiedergefunden hatte. Dieses Ereignis führte zur Errichtung des Heiligtums als Zeichen des Dankes und der Gnade.
Die Kapelle ist eng mit der Verehrung Mariens verbunden, was sich in der Wahl des Namens widerspiegelt, der auf die Schmerzen Mariens anspielt. Besucher kommen hier zusammen, um zu beten und die Verbindung zu diesem religiösen Ort zu spüren, besonders an Tagen, die der Andacht gewidmet sind.
Der Zugang zur Kapelle erfolgt über einen kleinen Fußweg von der Hauptstraße Embach aus. Das Heiligtum ist tagsüber für Besucher zugänglich und bietet eine ruhige Umgebung für Gebet und Besinnung in den Bergen.
In der Nähe der Kapelle befindet sich eine Quelle namens Augenbründl, deren Wasser seit dem 18. Jahrhundert von Besuchern gesammelt wird. Dieses Wasser wird in der lokalen Tradition verwendet, um verschiedene Augenleiden zu behandeln.
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