Stadtbahnstation Karlsplatz, Art Nouveau Bahnhofspavillons am Karlsplatz, Wien
Die Karlsplatz Stadtbahn Station besteht aus zwei symmetrischen Pavillons mit Stahlrahmen und weißem Marmor, verziert mit goldenen Sonnenblumenmotiven und grünen ornamentalen Details. Jeder Pavillon hat eine klare Zweiteilung mit Bögen und Säulen, die die Eleganz der Secession-Architektur zeigen.
Otto Wagner und Joseph Maria Olbrich entwarfen diese Pavillons 1899 als Teil des Wiener Stadtbahn-Netzes, um den modernen Nahverkehr zu revolutionieren. Das Projekt markierte den Übergang von traditionellem zu zeitgenössischem Verkehrsdesign in der Millionenstadt.
Der westliche Pavillon zeigt heute Ausstellungen des Wien Museums und präsentiert architektonische Elemente aus verschiedenen Epochen der Stadt. Besucher können hier die künstlerische Interpretation von Stadtentwicklung in einem Gebäude erleben, das selbst ein wichtiger Teil dieser Geschichte ist.
Die östliche Pavillon funktioniert heute als Café und bietet direkten Zugang zur U-Bahn-Station Karlsplatz mit mehreren Linien. Der Ort liegt zentral und ist leicht erreichbar, ideal um die Architektur in einer entspannten Umgebung zu betrachten.
Die gesamten Pavillons wurden in den 1980er Jahren sorgfältig abgebaut, restauriert und an einer höheren Stelle wieder aufgebaut, um die Umwandlung der Stadtbahn zur U-Bahn zu ermöglichen. Diese aufwendige Versetzung ist heute für Besucher unsichtbar, zeigt aber die technische Geschicklichkeit, mit der Wien sein Erbe bewahrte.
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