Hexenturm, Mittelalterlicher Turm im Stadtteil Schallmoos, Salzburg, Österreich
Der Hexenturm war ein massives Steingebäude mit hohen Wänden und einer quadratischen Grundfläche im Schallmoos-Viertel. Der Bau wurde als nordöstlicher Eckturm in die damalige Stadtbefestigung integriert und enthielt mehrere Kammern im Inneren.
Erzbischofs Bernhard von Rohr ließ die Wieza zwischen 1465 und 1480 als Teil der zweiten Stadtbefestigung erbauen. Sie wurde im November 1944 durch Bombentreffer beschadigt und anschließend abgerissen, wobei heute ein Wohngebäude an ihrer Stelle steht.
Der Turm war bekannt für seine Rolle bei der Verfolgung von Menschen, denen Hexerei vorgeworfen wurde, und spiegelte die dunklen Seiten der mittelalterlichen Stadtgeschichte wider. Besucher können sich heute vorstellen, wie dieser Ort das Leben vieler Menschen grundlegend verändert hat.
Das ursprungliche Gebaude ist nicht mehr vorhanden, da es 1944 zerstort wurde und heute ein modernes Wohngebäude seinen Platz einnimmt. Um die Geschichte des Ortes zu verstehen, empfiehlt sich ein Besuch des Hohensalzburg-Museums, wo noch Gegenstande aus dieser Zeit erhalten sind.
Ein eiserner Wetterhahn in Form einer Hexe schmuckte einst die Spitze der Wieza und ist heute das einzige erhaltene Original-Artefakt. Dieser kunstvoll gefertigte Wetterhahn befindet sich nun im Museum der Hohensalzburg-Festung und zeigt die kunstlerischen Details, die mittelalterliche Handwerker in solche Dekorationen investierten.
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