Ruine Aichelburg, Burgruine in Sankt Stefan im Gailtal (21326)
Die Burgruine Aichelburg ist eine Burgruine in Sankt Stefan im Gailtal, die auf einem felsigen Hügel südlich der Stadt liegt und das Tal überblickt. Die Überreste umfassen einen steinernen Bergfried, Teile der Ringmauer und verschiedene Grundmauern, die von der mittelalterlichen Bauweise künden.
Die Burg wurde im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut und 1307 in Urkunden erstmals erwähnt, als sie der Familie der Grafen von Görz gehörte. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte sie Zerstörungen durch Kaiser Friedrich III. um 1460, wurde später wieder aufgebaut, brannte 1516 ab und wurde nach einem Erdbeben um 1690 schließlich aufgegeben.
Die Burgruine Aichelburg trägt einen Namen, der im 15. Jahrhundert erstmals schriftlich festgehalten wurde und die Geschichte der Region widerspiegelt. Der Ort dient seit Generationen als Anziehungspunkt für Einheimische, die hier spazieren gehen oder in der ruhigen Umgebung von Natur und Geschichte nachdenken.
Der Ort ist leicht zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar und frei zugänglich, es gibt jedoch keine großen Parkplätze direkt vor Ort, daher ist es ratsam, in der Nähe zu parken und die letzte Strecke zu Fuß zu gehen. Die Ruinen sind nicht für den Innenbesuch geöffnet, aber Besucher können die Außenseite erkunden und genießen ruhige Wege sowie Aussichten über die Hügel und Täler.
Leonhart Platzer durfte die zerstörte Burg 1494 wieder aufbauen, und kurz darauf übernahm Christoph Viertaler aus Graz die Kontrolle und wurde der erste, der den Namen Aichelburg trug. Ein Steinpfeiler wurde um 1900 von einem lokalen Adligen aufgestellt und steht heute als stille Erinnerung an diese Vergangenheit.
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