Elisabethwarte, Aussichtswarte in Weistrach, Niederösterreich
Die Elisabethwarte ist ein aus Stein gebauter Beobachtungsturm in Weistrach mit einer Höhe von 18,5 Metern. Das Bauwerk hat fünf Geschosse, eine kleine Zinnenbekrönung an der Spitze und steht auf dem Plattenberg in 750 Metern Seehöhe.
Der Turm wurde um das Jahr 1900 errichtet und dient seit damals als Aussichtspunkt in der Region. Seine Konstruktion zeigt die Bauweise jener Zeit und macht ihn zu einem Zeugnis der österreichischen Architektur aus dem beginnenden 20. Jahrhundert.
Der Name Elisabethwarte erinnert an Kaiserin Elisabeth, deren Büste vom Künstler Paul Kohl an dem Turm angebracht ist. Die Skulptur prägt das Landschaftsbild und zeigt, wie die historische Kaiserin heute in dieser ländlichen Gegend verehrt wird.
Der Turm ist von März bis November offen und kann von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang bestiegen werden, wobei 82 Stufen zum oberen Aussichtspunkt führen. Ein Parkplatz speziell für Besucher befindet sich in der Nähe, von dort ist es etwa 10 bis 15 Minuten Fußweg zum Turm.
Von der Spitze aus sehen Besucher nicht nur die südliche Mostviertel-Region, sondern auch die Gesäuse-Berge und Teile von Oberösterreich, was ungewöhnliche Fernblicke in mehrere Bundesländer ermöglicht. Diese weitreichende Perspektive macht den Aussichtspunkt zu einer seltenen Gelegenheit, die geografische Vielfalt Österreichs von einem Punkt aus zu erfassen.
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