Schloss Allentsteig, Renaissanceschloss in Allentsteig, Österreich.
Schloss Allentsteig ist ein fünfseitiger Renaissancebau auf einem Felsen im Norden von Allentsteig, dessen Außenmauer großteils von der mittelalterlichen Burg stammt. Die ältesten Bauteile sind der mächtige Bergfried aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts mit romanischem Portal an der Hofseite und die östlich anschließende Quadermauer. Das Turmobergeschoß mit Zinnen und Zeltdach stammt von 1904; der dreigeschoßige Arkadenhof ist mit 1576 bezeichnet und zeigt flachbogige Arkaden über toskanischen Säulen.
Die Burg entstand etwa um 1000 unter der Familie Kuenring und wurde zwischen 1544 und 1570 umfassend renoviert. Die Umbauten verwandelten die mittelalterliche Festung in eine Renaissanceresidenz und prägten das Bauwerk bis heute.
Das Schloss ist seit 1938 Sitz des Kommandos des Truppenübungsplatzes Allentsteig, eine Funktion, die es nach der Wiedererlangung der österreichischen Souveränität 1955 behielt. Auch das 4. Aufklärungs- und Artilleriebataillon ist dort stationiert. Die fünfseitige Außenmauer stammt großteils von der mittelalterlichen Burg, und die ältesten Bauteile sind der mächtige Bergfried aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts mit romanischem Portal an der Hofseite sowie die östlich anschließende Quadermauer.
Eine Militäranlage nutzt derzeit die Schlossanlage, was Besuche im Inneren stark einschränkt. Beste Ausblicke auf das Bauwerk bietet der Pfarrer Josef Edinger Platz, von wo aus die Türme und Fassaden deutlich sichtbar sind.
Das Schloss wechselte mehrfach den Besitzer und war 1486 kurzzeitig unter der Kontrolle von Söldnern des ungarischen Königs Matthias Corvinus. Später erwarb es die Familie der Fürsten von Liechtenstein, die lange Zeit dort Einfluss ausübte.
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