Rosenhügel, Gipfel im Südwesten Wiens, Österreich
Rosenhügel ist ein Hügel im Südwesten Wiens, dort wo die Ausläufer des Wienerwaldes auf das Wiener Becken treffen. Seine Hänge sind von Wohngebieten bedeckt, die sich zwischen den Bezirken Hietzing, Meidling und Liesing erstrecken.
Die Gebiete rund um den Hügel wurden schrittweise in die Stadt Wien eingemeindet: Hetzendorf und Speising im Jahr 1892, Rosenberg im Jahr 1908. Atzgersdorf folgte erst 1938 als letzter Teil dieser Südvororte.
Die Siedlung Rosenhügel, die sich auf den Hängen des Hügels befindet, wurde in den 1920er Jahren nach dem Vorbild der Gartenstadt gebaut. Die Häuser sind von Grünflächen umgeben, was dem Viertel noch heute ein grünes Aussehen verleiht.
Der Hügel liegt an der Grenze zwischen drei Bezirken und ist von Wohnstraßen gut erschlossen, weshalb er zu Fuß leicht erkundbar ist. Es empfiehlt sich, die Gegend ohne einen bestimmten Plan zu erkunden, da es keine ausgeschilderten Wege gibt.
Von 1926 bis 1933 standen auf dem Hügel drei Sendemasten von je 85 Metern Höhe, die einen frühen Rundfunksender betrieben. Nach der Verlagerung des Senders verschwanden die Masten, und heute erinnert nichts Sichtbares mehr daran.
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