Hartberger Gmoos, Naturschutzgebiet im Süden von Hartberg, Steiermark, Österreich
Das Hartberger Gmoos ist eine Naturschutzfläche südlich der Stadt Hartberg, die in einer flachen Senke liegt. Das Gebiet bedeckt etwa 65 Hektar und wird von Weiden, Erlen, Schilfflächen und Wasserflächen geprägt, die Lebensraum für Vögel, Frösche, Libellen und Schmetterlinge bieten.
Das Gebiet entstand, nachdem der Edelsee, der im 15. Jahrhundert noch etwa 30 Hektar groß war, allmählich austrocknete und sich in Flachmoor umwandelte. Der Bereich wurde 1992 unter Schutz gestellt und 2005 als Europäisches Schutzgebiet anerkannt, um die Vielfalt der feuchten Lebensräume zu bewahren.
Das Gmoos trägt seinen Namen vom slawischen Wort für Sumpf und spiegelt die Geschichte des Ortes wider. Heute ist es ein Ort, wo Einheimische und Besucher die Natur erleben und sich vom Alltag der Stadt erholen.
Das Gmoos ist leicht erreichbar und durch einen ebenen, etwa 3,5 Kilometer langen Weg um das Gebiet herum erschlossen. Der Weg eignet sich zum Spazieren, Joggen und Radfahren und wird von offenen Flächen und Bäumen gesäumt, die Orientierung und Schutz bieten.
Seit 1995 werden im Gmoos Vögel regelmäßig beringt und untersucht, um ihre Wanderungen zu verfolgen. Bislang wurden mehr als 140 Vogelarten dokumentiert, darunter seltene Arten, die bei Zugvögeln nur selten auftauchen.
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