Villa Hahn, Residenzvilla aus dem 19. Jahrhundert in Baden, Österreich
Villa Hahn ist ein villenhaus mit zwei geschossen und einer fünfachsigen fassade in Baden, das eine monumentale säulenhalle an der vorderseite und doppelte säulen an der gartenseite aufweist. Die gesamte struktur kombiniert klassische proportionen mit großzügigen fassadenelementen, die das gebäude deutlich sichtbar machen.
Das gebäude entstand zwischen 1885 und 1887 nach entwürfen eines bekannten architekten für einen bankdirektor und ersetzte ein älteres herrenhaus an dieser stelle. Die architektursprache des hauses beeinflusste später die gestaltung anderer öffentlicher gebäude in der stadt.
Das Haus zeigt eine Mischung aus späteren historischen Elementen und modernen Strukturformen, die später in anderen bekannten Bauten der Zeit auftauchten. Die fassade und die anordnung der säulen deuten auf einen übergangsstil zwischen tradition und neuer architektur hin.
Das denkmalgeschützte haus ist von außen zugänglich und leicht erkennbar, steht aber am rande der stadt und ist nicht direkt zentral gelegen. Die umgebung ist ruhig und mit anderen villen und grünflächen durchmischt, was einen spaziergang zur betrachtung des hauses angenehm macht.
Während des zweiten weltkriegs schützte ein spezifischer rechtsstand das haus vor konfiskation, als es in neue hände überging. Diese umstände ermöglichten es dem gebäude, erhalten zu bleiben, während viele andere ähnliche häuser in der region andere schicksale erlitten.
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