Villa Falkenhorst, Denkmalgeschützte Villa in Thüringen, Vorarlberg, Österreich
Die Villa Falkenhorst ist eine dreigeschoßige Villa in einem etwa 10.000 m² großen Park in Thüringen in Vorarlberg, die John Douglass, 14. Lord of Tilquhillie, in den Jahren 1837/1838 errichten ließ. Sie weist Stilmerkmale englischer Landhäuser auf und liegt am Rand der Ringelhalde über dem Dorf. 1947 bis 1949 wurde der Haupteingang von der Süd- an die Nordseite verlegt; an der Südseite entstanden statt der alten Eingangstreppe ein Erker und eine Terrasse.
Die Villa wurde zwischen 1837 und 1838 erbaut und ging aus dem Anliegen eines englischen Adligen hervor, der auch eine Textilfabrik am Ort gründete. Das Gebäude ist Zeugnis der industriellen Entwicklung dieser Epoche und der englischen Investitionen in die Region.
Die Villa dient heute als Kulturzentrum und bietet Konzerte, Ausstellungen und Theateraufführungen an. Die Besucher erleben hier regelmäßig verschiedene künstlerische Programme und Workshops, die das Gebäude zu einem lebendigen Treffpunkt machen.
Die Villa und ihr rund 10.000 m² großer Park liegen am Rand der Ringelhalde in der Parzelle Flugelin in Thüringen. Der Verein Villa Falkenhorst plant die Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen und Workshops in den Räumen und im großen Park, die Gemeinde Thüringen kümmert sich mit um die Pflege. Beim Umbau 1947 bis 1949 wurde der Haupteingang von der Süd- an die Nordseite verlegt.
Der Name Falkenhorst verbindet „Falke“ mit „Horst“, dem Nest der Greifvögel, und erinnert an Falken und Häher, die mit wildem Schrei über der Halde kreisten. „Horst“ verweist zudem auf die exponierte Lage in der Parzelle Flugelin am Rand der Ringelhalde. Amtliche Schreiben des 19. Jahrhunderts sprachen nur vom „Wohnhaus“, die Thüringer von der „Villa“.
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