Schloss Schönwörth, Mittelalterliche Burg in Langkampfen, Österreich
Schloss Schönwörth ist ein fünfgeschossiger Ziegelbau in Langkampfen mit starken Mauern und gotischen Elementen sowie einem charakteristischen Walmdach. Die Anlage wurde später um einen zusätzlichen Turm, eine Veranda, Stallungen und einen umschlossenen Park erweitert.
Die Wehranlage entstand um 1360 unter den Herren von Freundsberg als Wohnturm in dieser Region. Der heutige Name wurde erst im 19. Jahrhundert vergeben, als die Anlage ihre alte Bezeichnung Niederbreitenbach aufgab.
Das Schloss trägt einen Namen, der auf eine Erneuerung im 19. Jahrhundert hinweist und zeigt, wie die Anlage in dieser Zeit an Bedeutung gewann. Besucher können heute noch sehen, wie es in die Tiroler Kulturlandschaft eingefügt ist.
Die Anlage befindet sich in privatem Besitz und ist nicht regelmäßig für Besucher geöffnet. Informationen zu möglichen Besichtigungen können über die Gemeindeverwaltung Langkampfen eingeholt werden.
Ein russischer Fürst namens Alexander Wladimirowitsch Baratinsky erwarb die Anlage 1886 und veränderte sie mit modernen Ergänzungen wie einem neuen Turm und Stallungen grundlegend. Diese Umgestaltung durch eine prominente ausländische Familie ist heute noch an den zusätzlichen Strukturen erkennbar.
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